Der Glücksweg in Bermersbach

Amanda – der Feuersalamander, der die Besucher auf dem Glücksweg begleitet
Was ist der Glücksweg in Bermersbach?
Der Glücksweg ist ein etwa 3,7 km langer Rundweg, der in der Ortsmitte von Bermersbach – einem Ortsteil von Forbach im Nordschwarzwald – beginnt und dort auch wieder endet. Amanda – so heißt der kleine Feuersalamander, der die Besucher auf dem Glücksweg begleitet. Entlang des Weges finden sich liebevoll gestaltete Figuren aus Stein, die auf unterschiedliche Weise das Thema Glück aufgreifen.



Hat man erst einmal die Steigung von der Ortsmitte bis zum eigentlichen Startpunkt des Rundweges geschafft, führt der Glücksweg abwechslungsreich und auf gut begehbaren Wegen durch die schöne Landschaft rund um Bermersbach.
Heuhütten, Wildgehege und Ebet-Mühle
Auf dem Weg kommt man immer wieder an den für die Region typischen Heuhütten vorbei. Diese wurden von Tiroler Einwanderern mitgebracht und finden sich nur im Murgtal zwischen Gernsbach und Forbach. Im weiteren Verlauf befindet sich ein Wildgehege, in dem man Rotwild beobachten kann. Kurz vor Ende des Rundweges kommt man an der Ebet-Mühle vorbei – eine vom Heimatverein errichtete Schaumühle, die an die lange Mühlentradition Bermersbachs erinnert.


Fotomotive entlang des Glücksweges
Es finden sich reichlich Fotomotive entlang des Glücksweges. Zunächst sind natürlich die schönen Figuren ein Bild wert. Aber auch die Heuhütten und die Ebet-Mühle sind ein lohnendes Motiv. Zwischendurch sollte sich der Blick immer wieder auf die Landschaft richten. Mit einem Teleobjektiv lassen sich schöne Aufnahmen vom Rotwild im Wildgehege machen.


Fazit – wie ich den Glücksweg erlebt habe
Den Glücksweg zu gehen macht richtig Spaß. Er ist kurzweilig, weil es ständig etwas zu entdecken gibt. Ich mag es, dass er teilweise aus schmalen Pfaden mit natürlichem Untergrund besteht und dort nicht asphaltiert oder geschottert ist. Die Gehdauer für diesen Weg wird mit etwas über einer Stunde angegeben – das ist meines Erachtens unrealistisch – nicht weil man das nicht schaffen könnte, sondern weil man oft stehen bleibt um zu fotografieren, oder einfach die tolle Landschaft genießt. Unterwegs gibt es außerdem schöne Bänke, die zu einer Rast einladen. Ich würde eher 2–3 Stunden einplanen.
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